Land-Yachting: 4600 km in Schweden, Norwegen und Dänemark

Unsere Wohnwagen-Tour ging nach gut 7 Wochen (08. Juli- 28. August) erfolgreich zu Ende.
Wir ließen es in 30 Fahrtagen mit einem Tagesschnitt von 230 km geruhsam angehen. Die 32 eingelegten „Hafentage“ sorgten für ein Wohlfühlklima und ermöglichten zahlreiche Aktivitäten in atemberaubenden Landschaften.

In 50 zahlreich bebilderten Blogbeiträgen läßt es sich nachlesen: Göta-kanal, Siljan-See, Höga-Kusten, Trondheim, Geiranger, Alesund, Bergen, Hardanger, Preikestolen, Lindesnes und Nord-Jütland – um nur einige der Ziele zu nennen,- haben uns bezaubert.

Als Segler lernte ich beim Land-Yachting eine andere Perspektive kennen. Es hat mir nicht geschadet und meiner Ilse hat es darüber hinaus super gefallen.

Der Segel-Virus hat mich allerdings nach wie vor im Griff. Bereits am 3. Tag nach unserer Ankunft ging es zu einer Tagestour auf die Weser. Sandstedt war das Ziel – und nach einer herrlichen Kreuz bei frischem Wind legte ich dort neben der manta von Gert an.
Kommende Woche geht’s auf jeden Fall nach Helgoland, mal wieder richtige Seeluft schnuppern.

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Thyborøn: Erinnerung an 8 Hafentage

Um die Distanz nach hause zu verkürzen und Erinnerungen aufzufrischen
– in 2011 wetterte ich mit Gert 8 Tage sturmbedingt im Hafen von Thyborøn ab
http://www.sailing-rainer.eu/78401.html
bevor wir unseren Kurs nach Norwegen fortsetzen konnten –
fuhren wir heute 200 km nach Süden.
Mit dem Fahrrad erkundeten wir den weiträumigen Ort und ich zeigte Ilse unseren damaligen Liegeplatz.
Natürlich haben wir auch Hanne Mock besucht, die damals so wunderbar die Windfahne meiner Selbststeueranlage mit einer Nixe bemalt hatte
http://www.havmalerier.dk/
und auch ein paar schöne Stücke zur Erinnerung mitgenommen.
Abends gabs noch einen traumhaften Sonnenuntergang.
Beeindruckt hat uns dann auch der Gedenkpark des Sea War Museum Jütland. Eine Vielzahl „menschlicher Steelen“ erinnert an die größte Seeschlacht der Welt 1916 in der Nordsee, an der 250 Schiffe und 100 Tsd Mann teilnahmen.
Das fürchterliche Ergebnis:
25 gesunkene Schiffe und 9 Tsd Tote.
Das Wetter war für den nächsten Tag sehr schlecht vorhergesagt.
Also brachen wir am nächsten morgen unseren Aufenthalt in Thyborøn ab und fuhren direkt knapp 500 km heim.
Als Highlight benutzten wir noch die Fährverbindung Brunsbüttel-Cux nach einem heftigen Starkregen und genossen eine ruhige Überfahrt bei Sonnenschein.
Unser Land-Yachting ging zu Ende.