1. Ziel in Polen: Dziwnówek

Heute haben wir nach knapp 250 km unsere Fahrt in Dziwnówek eben östlich von der Insel Wollin beendet.

Die Route führte vorbei an Stralsund und Greifswald über den Peenestrom (Brücke) und dann nach vollkommen unspektakulärem Grenzübergang mit der kostenlosen Fähre südlich von Swinemünde über die Swina. Recht flüssiger Verkehr, lediglich die Wartezeit an der Fähre hat ca. eine Stunde gekostet.

Die Pommersche Rivera auf Wollin ist sehr beliebt und im Sommer rappelvoll. Deshalb haben wir am östlichsten Zipfel halt gemacht und den vorher ausgesuchten Campingplatz „Wiking“ angesteuert. Enttäuschung zunächst, als es am Schlagbaum hieß, der Platz sei voll. Aber sehen sie selbst, meinte der Einweiser. Wir finden dann doch noch ein kleines Plätzchen im Kiefernwald, speisen gut im Restaurant und am Spätnachmittag gibt’s sogar noch ein Bad in der Ostsee.

Wir fühlen uns wohl hier und werden morgen einen Strandtag einlegen.

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Top Strand in Markgrafenheide

Ca. 300 km hierher nahe Rostock sind wir nur über Landstraßen gefahren. Durch schöne Landschaften und keine Autobahnraserei.

Nach dem gestrigen Regentag kam heute bereits am Morgen die Sonne durch. Wir unternahmen einen ausgedehnten kilometerlangen Strandspaziergang und konnten nachmittags und abends die Gastfreundschaft von Heidi und Michael genießen. Die Stunden vergingen bei angeregter Unterhaltung wie im Flug.

Morgen geht’s nach dem Frühstück weiter. Wir überqueren bei Swinemünde die polnische Grenze und laufen wenig später an der Küste einen Campingplatz an.

Land-Yachting 2018: Die große Baltikumtour

Meine Segel- undMeeres-Lust ist mit meinem Frühjahrstörn in die Schlei und Rund Rügen ein wenig gestillt.

https://sailingrainer.wordpress.com/2018/06/24/fruehjahrs-ostseetoern-deep-blue-swantje/

Aber die Reiselust bleibt !

Mit unserem kleinen Reisewohnwagen Adria Action geht’s durch die Länder des Baltikums (Polen, Litauen, Lettland, Estland) Richtung Tallin. Die russische Enklave Kaliningrad umfahren wir.

Wir haben viel Zeit eingeplant (bis ca. Ende August/Anfang September) und wollen pro Tag nur ca. 250 km fahren. Die ca. 2800 km der Hintour sollen keinesfalls zu einer Strapaze werden. Überall wo es schön ist, bleiben wir einen Tag oder länger. Vor Ort benutzen wir am liebsten die mitgebrachten Falträder. Dieses Konzept hat sich bereits auf unserer Schweden/Norwegentour bewährt.

Die Ersten Ziele sind mit Rostock, Wolin, Leba, Danzig bereits ausgeguckt.

Mal sehen, wie’s läuft und wie’s weiter geht.

Start ist Mittwochmorgen 11. Juli in aller Frühe.

Wir berichten an dieser Stelle.